Von Hartmut Brand, Fun und Freizeit, Spiele, 67 Views
#Brands #Spiele #Check: #Escape #Room Nummer 352 – »Sherlock Holmes« im #Rätselkeller am Markt in #Dülmen
#Lippstadt, September 2026
Unsere erste Station am Montag und damit Escape Room Nummer 352 war »Sherlock Holmes« im Rätselkeller am Markt in Dülmen. Dieser Anbieter stand schon lange auf meiner Wunschliste, weil ich zum einen das Konzept der Escape Rooms unter der Buchhandlung Sievert faszinierend finde, aber auch immer schon einen sehr netten Kontakt zu Alex hatte, so dass ich mich darauf freute, dass wir uns dann auch mal persönlich kennenlernen konnten.
Sherlock Holmes ist entführt worden. Am vergangenen Abend brachen vermummte Gestalten in die Baker Street ein und entführten den berühmten Meisterdetektiv. In einem anonymen Brief kam jedoch keine Lösegeldforderung, die Entführer kündigten den Tod von Sherlock Holmes am nächsten Tag an.
An uns als Teil der Ermittlungseinheit lag es nun, den Täter zu überführen und damit den Meisterdetektiv zu retten.
Die Begrüßung durch Alex, der an diesem Tage auch als unser Spielleiter fungieren sollte, war unglaublich herzlich und erfolgte in einem thematischen Setting des Eingangsbereiches vor dem Escape Room schon hier merkt man, dass im Rätselkeller unglaublich viel Liebe zum Detail herrscht und das steigert natürlich schon die Vorfreude.
Im Raum selbst bereitete uns ein Intro auf unseren Fall vor und dann ging es auch schon los.
Wir hatten »Sherlock Holmes« zwar vor Jahren schon einmal bei »Final Escape Wuppertal« (heute »Escape Stories Wuppertal«) gespielt. Setting und Rätsel unterscheiden sich hier allerdings von dem Raum in Wuppertal, der ja auch noch an anderer Stelle gespielt werden kann.
Als Viererteam konnten wir uns hierbei sehr gut auf die Aufgaben und Rätsel in der Wohnung des Meisterdetektivs aufteilen. Da, wo ein oder zwei Augenpaare vielleicht nicht weiterkam, tauschte man dann halt mal die Aufgaben und so kamen wir wirklich gut voran.
Wichtig ist in diesem Abenteuer, sehr genau hinzuschauen und das Entdeckte umzusetzen. Mit einer guten Teamkommunikation und Teamkoordination kamen wir hier sehr gut voran.
Wir mussten aber auch diesmal feststellen, dass man als Vielspieler manchmal dann doch etwas zu kompliziert denkt. An dieser Stelle half uns ein Telefonanruf des Leiters der Ermittlungsarbeit weiter, ohne jedoch zu viel zu verraten. Diese Art der Tippführung ist sehr authentisch und atmosphärisch, so dass wir die ganze Zeit über in der Story drin waren.
Die Palette an Rätseln war breit und abwechslungsreich gefächert. Die Lösungen führten uns zu verschiedenen Schlossarten, meistens war es aber so, dass ich dann anhand der richtigen Lösung an anderer Stelle etwas öffnete. Und immer nach einem »Klack« rannten wir wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen über die Spielfläche auf der Suche nach der Stelle, wo sich gerade etwas geöffnet hatte.
Man muss aber auch mal eines grundsätzlich dazu sagen, dass es aufgrund der Spielfreude, sich in so einem Setting bewegen zu dürfen, auch nicht immer einfach ist, klaren Kopf zu bewahren, weil der Blick immer auch mal wieder in der detailverliebten Kulisse kleben bleibt. Aber das spricht auch eher für den Raum.
Und so sammelten wir im Laufe der Spielzeit Indizien und Beweise und standen dann am Ende vor der Aufgabe, den richtigen Verdächtigen zu überführen. Dies ist uns in einer großartigen Leistung des Teams „Drei Engel für Hattu“ dann auch gelungen, so dass wir nach 48 Minuten den Fall gelöst hatten.
Hinter uns lag ein wundervolles Abenteuer, bei dem das Gesamtpaket absolut stimmt. Ich bin ja ein großer Fan davon, dass die Spielführung im Thema gestaltet ist und das ist hier gelungen.
Man weiß im Raum schnell, welche Gegenstände zu den Rätseln gehören und welche eben nicht, so dass man sich auch auf die Ermittlungsarbeit konzentrieren kann und wir somit hier ein tolles Abenteuer erlebt haben.
Weitere Infos zum Raum gibt es online …
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