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Galerie Ostendorff verlängert Solo Show von Maxim Wakultschik noch bis 3. Oktober 2026
#Düsseldorf, 28. September 2026
Auf der sehr gut besuchten Eröffnung der Soloausstellung »Light becoming Matter« mit Werken des Künstlers Maxim Wakultschik in der Galerie Ostendorff in #Münster gab es einen spannenden Dialog zwischen dem Kunsthistoriker Dr. Alexander Leinemann und dem Künstler. Maxim Wakultschik erklärte: »Ich will mit meinen Arbeiten die unsichtbaren Ebenen der menschlichen Existenz sichtbarmachen.«
Nicht nur auf der #Vernissage war das Interesse an Wakultschiks Arbeiten groß. Daher verlängert die Galerie am #Prinzipalmarkt die Ausstellung bis zum 3. Oktober 2026. Gezeigt werden 70 Arbeiten aus verschiedenen Werkserien. Sie geben einen Einblick in Maxim Wakultschiks vielschichtiges Schaffen, das die Grenzen zwischen #Malerei, #Skulptur und #Relief auslotet.
Ein besonderer Fokus der Werkschau liegt auf der neu entwickelten Serie »Optical Portraits Prisma«. Darin widmet sich #Wakultschik den unsichtbaren Ebenen menschlicher Präsenz. Ausgehend von wissenschaftlichen Erkenntnissen über #Licht, #Wahrnehmung und komplexe Prozesse, die den Menschen umgeben, untersucht der Künstler jene Aspekte, die über die rein physische Erscheinung hinausgehen.
Auf den ersten Blick erscheinen Maxim Wakultschiks Werke als klassische Porträts. Doch bei genauer Betrachtung entstehen Irritationsmomente: Verschiebungen, unterschiedliche Augenfarben, sich überlagernde Vordergrundebenen und Hintergrundebenen sowie scheinbar fließende oder pulsierende Strukturen lösen die Grenzen zwischen äußerer Erscheinung und Wahrnehmung auf. Schlieren, Lichtblitze und bewegte Sequenzen verweisen auf unsichtbare Vorgänge, die dem menschlichen Auge normalerweise verborgen bleiben.
Wakultschik betrachtet den Menschen nicht ausschließlich als materielle Form, sondern als komplexes Zusammenspiel aus Körper, Licht, Energie, Emotion und nicht unmittelbar wahrnehmbaren Einflüssen. Seine Porträts eröffnen einen erweiterten Blick auf die menschliche Figur – zwischen physischer Realität und den vielschichtigen Ebenen unserer Wahrnehmung.
Mit »Light becoming Matter« zeigt Maxim Wakultschik eine künstlerische Position, die Materialität und Immaterialität miteinander verbindet. Seine Werke untersuchen den Übergang vom Unsichtbaren zum Sichtbaren, vom Licht zur Form und vom einzelnen Element zur komplexen Bildwelt.
Die dazu passende und für manchen überraschende Arbeitsweise des Künstlers basiert auf der präzisen Anordnung tausender einzelner Elemente: Farbige Holzstäbchen werden zu reliefartigen Bildkörpern, in denen Licht und Farbe eine eigene Dynamik entwickeln. Die Arbeiten scheinen sich je nach Perspektive aufzulösen, zu verdichten und neu zu ordnen.
Neben Werken aus der Serie Optical Portraits werden Reliefarbeiten/Geometrical Portraits, Arbeiten aus der Serie »Multipersonality« sowie ausgewählte Skulpturen gezeigt.
Maxim Wakultschik
Maxim Wakultschik studierte unter Prof. Jannis Kounellis und Prof. Beate Schiff an der Kunstakademie Düsseldorf. Nach seinem Kunststudium erklärte er die Rheinmetropole zu seiner Wahlheimat.
Seine Arbeiten wurden unter anderem bereits in New York, Austin, London, Madrid oder Hongkong gezeigt und sind Teil privater und institutioneller Sammlungen. Auch in diesem Jahr werden seine Werke auf bedeutenden Stationen in #Europa und den #USA präsentiert, unter anderem auf der »The Armory Show« in New York im September sowie der »Art Cologne« in Köln im November. In Deutschland folgt im Januar 2027 eine Solo Ausstellung im Museum Modern Art Hünfeld. Weitere Informationen zu Maxim Wakultschik inkl. Ausstellungsterminen gibt’s online …
Galerie Ostendorff, Prinzipalmarkt 11, 48143 Münster
Seit über 130 Jahren besteht die Galerie Ostendorff am Prinzipalmarkt 11, direkt neben dem #Rathaus in Münster. Seit 1996 leitet Andreas Gattinger als Inhaber mit seinem Team die Galerie. Zum Portfolio gehören #Gemälde, #Skulpturen und #Originalgrafiken der Klassischen Moderne sowie #Kunstwerke der internationalen #Nachkriegskunst. Auch zeitgenössische #Kunst aus #Paris, #Berlin, #Hamburg oder #Münster komplettieren das Angebot.
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