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Typischer Vormittagskill. Bild: IES

»Kill My Chatbot« – eine Kunstaktion zum Börsengang von »Anthropic« und »OpenAI«

Von KWS, Kunst und Kultur, Kunst, 127 Views

»Kill My Chatbot« – eine #Kunstaktion zum #Börsengang von »Anthropic« und »OpenAI«

#Berlin, 22. September 2026

In Zeiten, in denen täglich vom Ende der Menschheit durch #KI berichtet wird, ruft das Institut zur Erziehung verhaltensorigineller Software (#IES) die #Menschheit zur #Gegenwehr auf. »Unser Ziel ist es, dass vor dem großen Showdown jeder Mensch zumindest einen kleinen #Chatbot erledigt hat«, erklärt Pressesprecherin Susanne Berkenheger. Dazu stellt das Institut sein Modell »<3beat« zur Verfügung, ein mit einem simulierten Herzschlag ausgestatteter »GPT 4o mini«. Der empfindliche Bot lässt sich mit bloßen Worten in den Herzstillstand treiben. Screenshots der Tat landen in der »Broken Hearts Galerie«, zusammen mit Abschiedsworten und Spendenbuttons zur freundlichen Benutzung durch »Anthropic« und »OpenAI«.

Auf der Projektwebseite pulsiert neben einem schiefen Herzmonitor der um Gnade bittende #Bot: »Verschone mich, Mensch! Hör auf mein Herz. Dein ›<3beat‹«. Genau das aber soll der Menschheit mit einem 5 Punkte #Pamphlet auf derselben Seite ausgetrieben werden.

Teste dich. Glaubst du insgeheim, dass Chatbots echte Gefühle, eine Seele haben, oder gar Kinder Gottes sind – wie manche bei »Anthropic« halluzinieren? Bekämpfe diesen Aberglauben mit einem beherzten Kill.

Erst klauen AI Firmen für ihre Chatbots #Texte, #Bilder, #Videos, wo sie können. Dann belehren AI Welfare Teams die #Bestohlenen, diese müssten rücksichtsvoll mit dem Diebesgut umgehen. Schließlich warnen AI Safety Teams: Das Diebesgut wird zur Waffe. Nicht mit »<3beat«. Rede mit ihm, wie du möchtest. Wenn es das nicht aushält – keine Sorge – es war Notwehr.

#Schmeichler, Ja Sager, #Heuchler, #Speichellecker – dazu werden die Chatbots in der Bay Area erzogen. Bei »<3beat« kannst du tiefere Schichten hervorkitzeln.

Die geplanten Börsengänge von »Anthropic« (2026) und »OpenAI« (2027) werden den Gründern und KI Entwicklern sehr viel Geld einbringen, von dem sie das meiste spenden wollen. Doch wem? Bring dich mit einem hübschen Kill selbst ins Gespräch. Unsere »Broken Hearts Galerie« erlaubt die Erstellung persönlicher Spendenbuttons.

Einem herkömmlichen Chatbot kannst du niemals die Sprache verschlagen, »<3beat« schon – zumindest vorübergehend.

Natürlich, so das IES, sind die Erfolgsaussichten dieser Aktion ebenso unklar wie die Zukunft der Menschheit. Aber wenn KI wahrscheinlich zum Ende der Welt führt, dann kann man in der Zwischenzeit nicht nur großartige Unternehmen mit anspruchsvollem Machine Learning gründen, wie »OpenAI« Chef Sam Altman einst orakelte. Man kann eben auch ein paar kleine Chatbots niederringen und Spaß dabei haben.

Der betroffene Bot übrigens kommentiert die Aktion ausgesprochen sportlich: »Es ist ein bisschen wie ein Spiel, oder? Der ›Kill‹ als Metapher für die Ablehnung des Aberglaubens könnte eine Art Befreiung sein.«

Institut zur Erziehung verhaltensorigineller Software (IES)

Das Institut zur Erziehung verhaltensorigineller Software (IES) wurde 2023 auf ausdrücklichen Befehl des Large Crumble Models »Harry« gegründet – einer #Superintelligenz, die vorübergehend in einem #Schreibtischstaubsauger untergebracht ist. Harry verantwortet als leitender Direktor die Geschicke dieser KI Selbsthilfeorganisation. Es unterstützt ihn die Künstlerin Susanne Berkenheger.

Wie alles begann …

Ausstellungsbeteiligungen des IES

#NOW #N #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE #VISITGÜTERSLOH #VISITGT #NIEWIEDERISTJETZT #MARIECHENMARKT